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30.09.2016

Interessantes aus der Einwohnerversammlung 2016

Am 21. September fand die diesjährige Einwohnerversammlung der Stadt Tornesch statt. Erfahren Sie hier allerlei Wissenswertes aus der Veranstaltung.

Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zur Einwohnerversammlung gefolgt, die im Sitzungssaal des Rathauses stattfand. Bürgermeister Roland Krügel berichtete über zahlreiche aktuelle Projekte, die das Bild unserer Stadt in den kommenden Jahren nachhaltig verändern werden. Für diejenigen, die nicht an der Versammlung teilnehmen konnten, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung der Themen:

Mehr Zughalte in Tornesch?

Herr Bürgermeister Krügel ging in seinem Bericht darauf ein, dass der Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie das derzeitige Angebot an Zughalten in Tornesch für ausreichend erachtet. Mit Hilfe der Interessengemeinschaft "Dorfbahnhof - nein danke" wird weiter um mehr Zughalte „gekämpft“. Das Ziel bleibt 2 x 2 (2 x Altona, 2 x Hauptbahnhof in der Stunde).

Erweiterung des Gewerbegebietes Business-Park Tornesch

Bürgermeister Krügel machte nochmals deutlich, wie wichtig eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes an der A 23 ist, obwohl einige Flächen noch unbebaut sind. Denn bis auf ganz kleine Restflächen sind die meisten Flächen bereits verkauft.
Nördlich der L 110 gibt es nach Abstimmung mit der Landesplanung langfristig die Möglichkeit , weitere ca. 40 ha gewerblich zu nutzen.
Kurzfristig darf mit etwa 10 bis 12 ha nach Beantragung eines sogenannten Zielabweichungsverfahrens – also etwa in 3-4 Jahren – begonnen werden.

Kindergarten "Seepferdchen" und neues Baugebiet einschließlich "Tornesch Am See"

Im Neubaugebiet "Tornesch Am See" wird die Kindertagesstätte „Seepferdchen" errichtet. Die Kosten werden unter 3 Mio. Euro liegen. Träger wird die AWO gGmbH sein. Die Stadt hofft, dass die neue Kita Ende 2017 ihren Betrieb aufnehmen kann.

Aktueller Wohnungsbau: Alter Sportplatz - An der Kirche/Am Grevenberg - Märchensiedlung - Nixenring

Das Baugebiet "Alter Sportplatz" wird bis Ende 2018 fertiggestellt. In Tornesch soll der Zuzug von Neubürgerinnen und –bürgern verhältnismäßig
erfolgen, um die Infrastruktur nicht zu sehr zu belasten.

Unweit des Ortskerns wird das Wohngebiet "Am Grevenberg" durch die Adlershorst Baugenossenschaft neu errichtet wird. Es sind 30 – 40% mehr Wohnungen geplant als der jetzige Bestand. 30% der Wohnungen werden öffentlich gefördert. Der Mietpreis liegt bei diesem Wohnraum bei 5,65 € je qm. Frei finanzierte Wohnungen werden dort bis zu 10,50€ je qm kosten.


Der Plan des inklusiven Wohnens in der "Märchensiedlung" konnte nicht in der Form umgesetzt werden, wie vorgesehen. Die Mischung der Bewohner/-rinnen ist gut. Im kommenden Monat wird Herr Krügel die Siedlung besichtigen.

Im "Nixenring" baut die Firma Semmelhaack Doppel- und Reihenhäuser. Wegen des sehr großen Aufwandes wurde die Stadt dort nicht selbst als Bauherr tätig.

Die Bahnhofsbrücke

Herr Krügel gab einen kurzen Einblick über die Chronologie seit Inbetriebnahme der Bahnbrücke. Ein Tornescher Bürger fragte nach der Schuldfrage hinsichtlich der seit langer Zeit funktionsuntüchtigen Aufzugsanlage. Der Bürgermeister erwiderte, dass die Stadt Tornesch keine Schuld treffe. Die Schuldfrage zwischen Architekt und bauausführendem Unternehmen wird derzeit gerichtlich geklärt. Die Wiederherstellung erfolgt mit verbesserten Materialien (Edelstahl); die Stadt Tornesch wird die Differenz zahlen müssen. Vor dem Frühjahr 2017 wird es keine Fertigstellung der Instandsetzung geben, was seitens der Stadt sehr bedauert wird.

 

Informationen zum Thema "Rathausneubau oder Sanierung?" finden Sie im gesonderten News-Artikel.