Direkt zu:
Sprache 

Vorlage - VO/17/225  

Betreff: Gestaltung des Sees und des Umfeldes
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag der CDU
Bericht im Auschuss:Heide-Marie Plambeck
Federführend:Bau- und Planungsamt Bearbeiter/-in: Grün, Marion
Beratungsfolge:
Bau- und Planungsausschuss Entscheidung
06.11.2017 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses      

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Anlage/n
Anlagen:
171023_SeePlanung_alternativ  

Sachbericht

Das aktuell vorliegende Gestaltungsgutachten Tornesch am See des freien Landschaftsarchitekten Dr. Ing. Jörn Wagner ist die Grundlage für die weitere Planung des Sees und seines Umfelds. Die in dem Gutachten aufgeführten Ziele sind die Schaffungen neuer Identitätsmerkmalen auf der Grundlage der Überlegung zu den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer des neuen Naherholungsgebiets wie Entspannung, Ruhe, Menschen treffen, Kinderfreundlichkeit, uvm.

 

Nach dieser Planung ist auch eine Gastronomie mit einem Platzbereich über dem Ohlenhoff geplant.

 

Der Straße Ohlenhoff wird gemäß dem Gutachten der Ingenieurgemeinschaft Dr.-Ing. Schubert eine Verkehrsbelastung von 2.750 Kfz/Tag prognostiziert. Abhilfe für diese Verkehrsbelastung soll durch verschiedene unterschiedliche Maßnahmen erreicht werden, an dessen Ende die Verkehrsbelastung bei 1.600 Kfz/Tag liegen soll.

 

Das bedeutet in seiner Folge, dass 1.600 Kfz/Tag über den Platzbereich fahren, der eigentlich zur Naherholung einladen soll. Auf dem Platz sollen sich Familien mit Kindern und Senioren aufhalten. Auch bei der Ausgestaltung des Platzes als verkehrsberuhigte Fläche werden diese Kfz jeden Tag die Fläche queren und damit zu einer Belastung, die jeder Erholung widerspricht und viele Gefahren für die sich dort aufhaltenden Personen birgt.

 

Um eine wirkliche Naherholungsfläche ohne Gefahren des Autoverkehrs zu schaffen, schlägt die CDU Fraktion vor, die Gastronomie und den Platzbereich nördlich des Sees am Schäferweg zu positionieren. Der Platzcharakter mit seinen abschließenden Stufenflächen kann hier ebenfalls wunderbar integriert werden.

 

Die durch die neue Positionierung freiwerdende Fläche auf dem Ohlenhoff soll durch Wohnbebauung besiedelt werden. Der Verkehr zwischen Baumschulenweg und Ohlenhoff soll hinter der Wohnbebauung entlanggeführt werden. Der Vorteil dabei ist, dass der Verkehr durch diesen Streckenverlauf verlangsamt wird und sich der Baumschulweg nicht zu einer geraden Strecke mit der Befahrbarkeit durch überhöhte Geschwindigkeit entwickelt.

 

Weiterhin sind im Gestaltungsgutachten drei Mehrfamilienhäuser entlang des Schäferwegs geplant. Die CDU Fraktion schlägt vor auf diese Häuser zu verzichten. So erhält das gesamte Areal mit seinem See, dem entstehenden Aussichtsberg und der angrenzenden Parkfläche einen wertvollen und der Naherholung dienenden gesamtheitlichen Charakter. Die eingebundene Gastronomie lädt zwischen See und Park zum Verweilen ein.

 

Das wesentliche Anliegen ist die Gesamtgestaltung des Umfelds von See, Aussichtsberg und Parkfläche. Diese werden nicht durch die Wohnbebauung unterbrochen und zu einem Stückwerk, sondern ein ganzheitliches Gebiet, welches nachträglich nie wieder entstehen könnte. Zudem wird durch eine Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern Verkehr auf den Schäferweg gelenkt, der die Naherholung stört und dem ursprünglichen Ansinnen, den Schäferweg als Fuß- und Radweg zu konzipieren, entgegengewirkt.

 

Das neu entstehende Quartier auf dem Ohlenhoff und auch die Grundstücke südlich des Sees werden von der Straße weitestgehend verschont und bilden so einen Wohncharakter im Grünen.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Heide-Marie Plambeck

 

 

 

 

 

 

Prüfungen:

1. Umweltverträglichkeit

entfällt

 

2. Kinder- und Jugendbeteiligung

entfällt
 

 

 


Finanzielle Auswirkungen / Darstellung der Folgekosten

 

Der Beschluss hat finanzielle Auswirkungen:

 

ja

 

nein

 

Die Maßnahme/Aufgabe ist:

 

 

vollständig eigenfinanziert

 

 

 

 

teilweise gegenfinanziert

 

 

 

 

vollständig gegenfinanziert

 

Auswirkungen auf den Stellenplan:

 

Stellenmehrbedarf

 

Stellenminderbedarf

 

 

 

 

höhere Dotierung

 

Niedrigere Dotierung

 

 

 

 

Keine Auswirkungen

 

 

 

Es wurde eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt:

 

ja

 

nein

Es liegt eine Ausweitung oder eine Neuaufnahme einer

 

 

 

 

Freiwilligen Leistung vor:

 

ja

 

nein

 

Produkt/e:

Erträge/Aufwendungen

2017

2018

2019

2020

2021

2022 ff.

in EUR

* Anzugeben bei Erträgen, ob Zuscsse/Zuweisungen; Transfererträge; Kostenerstattungen/Leistungsentgelte oder sonstige Erträge

* Anzugeben bei Aufwendungen, ob Personalaufwand; Sozialtransferaufwand; Sachaufwand; Zuschüsse/Zuweisungen oder sonstige Aufwendungen

 

Erträge*:

 

 

 

 

 

 

Aufwendungen*:

 

 

 

 

 

 

Saldo (E-A)

 

 

 

 

 

 

  davon noch zu veranschlagen:

 

 

 

 

 

 

 

Investition/Investitionsförderung

2017

2018

2019

2020

2021

2022 ff.

in EUR

 

 

 

 

 

 

 

Einzahlungen

 

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

 

 

Saldo (E-A)

 

 

 

 

 

 

  davon noch zu veranschlagen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge (z.B. Aufsung von Sonderposten)

 

 

 

 

 

 

  Abschreibungsaufwand

 

 

 

 

 

 

Saldo (E-A)

 

 

 

 

 

 

  davon noch zu veranschlagen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verpflichtungsermächtigungen

 

 

 

 

 

 

  davon noch zu veranschlagen:

 

 

 

 

 

 

 

Folgeeinsparungen/-kosten

(indirekte Auswirkungen, ggf. sorgfältig zu sctzen)

2017

2018

2019

2020

2021

2022 ff.

in EUR

* Anzugeben bei Erträgen, ob Zuscsse/Zuweisungen; Transfererträge; Kostenerstattungen/Leistungsentgelte oder sonstige Erträge

* Anzugeben bei Aufwendungen, ob Personalaufwand; Sozialtransferaufwand; Sachaufwand; Zuschüsse/Zuweisungen oder sonstige Aufwendungen

 

 

 

 

 

 

 

Erträge*:

 

 

 

 

 

 

Aufwendungen*:

 

 

 

 

 

 

Saldo (E-A)

 

 

 

 

 

 

  davon noch zu veranschlagen:

 

 

 

 

 

 

 


Beschluss(empfehlung) 

Um den Charakter eines Naherholungsgebiets und dem Namensgeber des Neubaugebietes sowie der Sicherheit von Familien und Kindern zu gewährleisten schlägt die CDU Fraktion folgende Änderungen zum Gestaltungsgutachten vor:

 

  1. Die Gastronomie samt dem Platz zum Aufenthalt und der Treppenstufen zum Wasser wird an den Schäferweg verlegt. Ein möglicher Ausbau der Gastronomie um Gästezimmer soll geprüft und in die Investorenplanung einfließen.
  2. Die Wohnbebauung auf dem Dreieck Ohlenhoff wird bis auf einen Weg zur Umrundung des Sees an diesen herangebaut.
  3. Der Verkehr zwischen Ohlenhoff und Baumschulenweg wird zwischen der neuen Wohnbebauung und der bestehenden Gewerbebebauung entlanggeführt.
  4. Auf Wohnhäuser zwischen See und angrenzender Parkfläche wird verzichtet.



 


Anlage/n:

Alternative Planzeichnung

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 171023_SeePlanung_alternativ (11151 KB)