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Sozialhilfe: Hilfe zum Lebensunterhalt

Leistungsbeschreibung

Die Leistungen sind bestimmt zur Sicherstellung der Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie Ernährung, eine angemessene Unterkunft, Bedürfnisse des täglichen Lebens, Heizung und Haushaltsenergie. Die dahingehenden Bedarfe werden mit Ausnahme der Unterkunfts- und Heizkosten von den Regelsätzen erfasst. Diese beinhalten ebenso Anteile für Hausrat und Bekleidung. Darüber hinausgehende Einzelbeihilfen kommen nur in eingeschränktem Umfang in Betracht.

Um den Bedarf eines Leistungsberechtigten zu ermitteln, sind zunächst die so genannten Regelsätze zugrunde zu legen. Im Zuge der Reform des Sozialhilferechts wurden diese erhöht und decken nunmehr auch alle Einzelbedarfe, die in der Vergangenheit im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt durch Beihilfen aufgefangen wurden, mit ab. Diesem Regelbedarf werden die (angemessenen) Unterkunfts- und Heizkosten sowie mögliche Mehrbedarfe wegen

  • Alter und Nachweis des Merkzeichens „G" (= Schwerbehinderte mit Einschränkungen des Gehvermögens),
  • volle Erwerbsminderung und Nachweis des Merkzeichens „G",
  • Schwangerschaft,
  • Alleinerziehung von Kindern,
  • kostenaufwendige Ernährung nach ärztlicher Verordnung

zugeschlagen. Ferner sind Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigungsfähig.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihre Gemeinde-, Amts-, Stadt- oder Kreisverwaltung (Amt für Soziales oder Sozialamt).

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis,
  • Belege über Ausgaben: Mietvertrag oder Hauslasten (jeweils mit Baujahr und Größe der Wohnung), Belege über Gas-/Wasser- /Stromabrechnungen, Versicherungen (Policen und Beitragsrechnungen), wie zum Beispiel Hausrats-, Haftpflicht-, Lebens-, Sterbeversicherungen, gegebenenfalls Beitragsrechnungen über freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung,
  • Einkommensbelege, zum Beispiel Rentenbescheid, Arbeitslosengeld II Bescheid, Wohngeldbescheid, Lohnabrechnung,
  • Belege über Vermögen, zum Beispiel Kontoauszüge der letzten drei Monate, Sparbücher, Festgeldkonten, Wertpapierkonten, Grundbuchauszug.

Rechtsgrundlage

§§ 27 bis 40 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwöltes Buch (XII) - Sozialhilfe.

Was sollte ich noch wissen?

Hilfe zum Lebensunterhalt steht bedürftigen Personen zu, die keinen Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Arbeitslosengeld II und Sozialgeld haben (Restleistungsvermögen hinsichtlich der Erwerbsfähigkeit weniger als drei Stunden täglich, aber nicht dauerhaft). Während bei der Hilfe zum Lebensunterhalt noch Vorsorgeleistungen für das Alter angerechnet werden, kommt dies bei der Grundsicherung nicht in Betracht.

Zuständig

Stadt Tornesch
Wittstocker Straße 7
25436 Tornesch
Telefon:04122 9572-0
Fax:04122 55844
E-Mail oder Kontaktformular

Kontakt

Herr Reinhard Koppers
Asylbewerber/ Grundsicherung und HLU für Heist, Haseldorf, Appen, Moorrege, Haselau, Tornesch, Ueter
Telefon:04122 9572-207
Fax:04122 9572-222
E-Mail oder Kontaktformular
Frau Sabine Lie
Grundsicherung und HLU für Heist, Haseldorf, Appen, Moorrege, Haselau, Tornesch, Uetersen
Telefon:04122 9572-210
Fax:04122 9572-222
E-Mail oder Kontaktformular
Frau Laura Teßmer
/Grundsicherung und HLU für Heist, Haseldorf, Appen, Moorrege, Haselau, Tornesch, Ueters
Telefon:04122 9572-206
Fax:04122 9572-222
E-Mail oder Kontaktformular
Frau Alexa Büchner
Asylbewerber/ Grundsicherung und HLU für Heist, Haseldorf, Appen, Moorrege, Haselau, Tornesch, Ueter
Telefon:04122 9572-212
Fax:04122 9572-222
E-Mail oder Kontaktformular