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Kfz: Umschreibung auf einen anderen Halter - innerhalb des Zulassungsbezirkes

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie ein zugelassenes Fahrzeug aus dem Zulassungsbezirk Ihres Wohnortes oder Ihrer Betriebsstätte erworben haben, müssen Sie unverzüglich eine Umschreibung auf Ihren Namen als neuen Halter bei der Kfz-Zulassungsbehörde beantragen. Sie können den Antrag persönlich stellen oder auch einen Vertreter mit Ihrer schriftlichen Vollmacht beauftragen.

An wen muss ich mich wenden?

An den Kreis oder die kreisfreie Stadt (Zulassungsbehörde). Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort der Fahrzeughalterin/des Fahrzeughalters (Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises).

Bei juristischen Personen ist es der Sitz des Hauptsitzes oder der Zweigniederlassung; dies gilt auch für eine OHG, KG oder für Gewerbetreibende und Selbstständige mit fester Betriebsstätte.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung der Meldebehörde Ihres Wohnortes,
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (ZB II) beziehungsweise Fahrzeugbrief oder bei zulassungsfreien, aber kennzeichnungspflichtigen, Fahrzeugen die Bescheinigung der Betriebserlaubnis,
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I) beziehungsweise Fahrzeugschein,
  • elektronische Versicherungsbestätigung des Haftpflichtversicherers,
  • SEPA-Lastschriftmandat (Bankeinzugsermächtigung),
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung.
  • Gegebenenfalls Kfz-Kennzeichen, sofern das Fahrzeug noch zugelassen ist, das Kennzeichen aber nicht beibehalten werden soll.

Zusätzlich bei Beantragung:

  • durch Vertreter:
    Wenn Sie einen Dritten mit der Umschreibung beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen. Außerdem muss er Ihr Personaldokument (in Kopie) bei der Zulassungsbehörde vorlegen. Er selbst muss das für ihn zutreffende Personaldokument dabei haben, um sich zu auszuweisen.
  • der Zulassung auf Minderjährige:
    die schriftliche Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten und die Vorlage deren Personalausweise.
  • für Firmen (GmbH, AG, OHG):
    Handelsregisterauszug (Nachweis der Anschrift erforderlich), Gewerbeanmeldung (Nachweis der Anschrift erforderlich), Vollmacht des Geschäftsführers oder persönliches Erscheinen des Geschäftsführers.
  • für Vereine:
    Auszug aus dem Vereinsregister; Personalausweis und Vollmacht des benannten Vertreters/der Vertretenden.
  • für Gesellschaft des bürgerlichen Rechts:
    komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel Gesellschaftervertrag vorlegen); Vollmacht und Erklärung, auf welche natürliche Person die Zulassung erfolgen soll (von allen Gesellschaftern durch Unterschrift bestätigt).

Welche Gebühren fallen an?

Es werden Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) erhoben. Nähere Auskünfte hierzu erteilt die Zulassungsbehörde.

Rechtsgrundlage

  • § 6 Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV),
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Was sollte ich noch wissen?

Seit 01. März 2007 kann für eine Privatperson das Fahrzeug nur noch im Bezirk des Hauptwohnsitzes zugelassen werden.

Zuständig

Straßenverkehrsamt Kreis Pinneberg
Flensburger Straße 1a
25421 Pinneberg
Telefon:04101 7095-0
Fax:04101 7095-64
E-Mail oder Kontaktformular